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14.10.2013

Sieg für das AMG Kundensportteam Erebus Motorsport beim Debüt in der GT Asia Series

Mika Häkkinen und sein "Schüler" Matthew Solomon siegen bei der GT Asia-Premiere des SLS AMG GT3 in Zhuhai


  • Sieg im ersten Rennen des AMG Kundensportprogramms in der GT Asia
  • Mercedes-AMG Markenbotschafter Mika Häkkinen als "Lehrer" für den jungen chinesischen Piloten Matthew Solomon
  • Erster Erfolg für Häkkinen seit seinem DTM-Rücktritt - letzter Sieg mit Mercedes-Benz beim DTM-Rennen in Mugello 2007
  • Erfolgreiche Saison für das AMG Kundensportprogramm: Siege bei den 24-Stunden-Rennen in Dubai, auf dem Nürburgring und in Spa-Francorchamps sowie beim 12-Stunden-Rennen in Bathurst

Zhuhai - Formel 1-Doppelweltmeister Mika Häkkinen feierte an diesem Rennwochenende in der GT Asia Series im chinesischen Zhuhai eine erfolgreiche Rückkehr ins Cockpit eines Mercedes-AMG Renn-Flügeltürers. Häkkinen und sein 17-jähriger chinesischer Teamkollege Matthew Solomon siegten beim ersten Lauf in Zhuhai in einem SLS AMG GT3 des AMG Customer Sports Teams Erebus Motorsport.
 
 
Im ersten Lauf verbesserte sich Häkkinen direkt nach dem Start von Position sechs auf Platz zwei. Auf dieser Position übernahm Solomon nach einer Safety Car-Phase zur Rennmitte das Auto vom Mercedes-AMG Markenbotschafter. Kurz vor Rennende überholte der junge Chinese den Führenden Samson Chan und sicherte Häkkinen und sich damit den historischen ersten Sieg eines SLS AMG GT3 in China. Für Häkkinen war es der erste Erfolg seit seinem Sieg beim DTM-Rennen in Mugello 2007, seiner letzten vollständigen Rennsaison.
 
 
Im zweiten Rennen des Wochenendes starteten Solomon und Häkkinen von Platz zwei, erhielten aufgrund ihres Sieges in Rennen 1 allerdings ein 15-Sekunden-Handicap bei ihrem Pflichtboxenstopp. Nach einer spannenden Aufholjagd kämpfte sich Häkkinen in der Schlussrunde auf Platz zwei nach vorne, wurde bei seinem Überholmanöver jedoch zu weit nach draußen getragen und beendete das Rennen auf Position vier. Der zweite Flügeltürer des AMG Customer Sports Teams Erebus Motorsport von Lance David Arnold startete von der Pole Position und führte das 50-Minuten-Rennen in der letzten Runde mit 24 Sekunden Vorsprung an, als er aufgrund von Treibstoffmangel ausrollte.
 
 
Für Häkkinen war es nicht der erste Auftritt auf der chinesischen Strecke. Bereits im Jahr 2011 trat er gemeinsam mit dem Deutschen Lance David Arnold bei seinem Renncomeback in einem Flügeltürer in Zhuhai an. Damals bestritt der Finne sein erstes Rennen seit dem DTM-Finale in Hockenheim 2007. Insgesamt startete Häkkinen zwischen 2005 und 2007 mit Mercedes-Benz bei 31 DTM-Rennen und feierte dabei drei Siege. Als der 20-fache Grand Prix-Sieger in der Saison 1998 seinen ersten von zwei Formel 1-Weltmeistertiteln mit McLaren Mercedes gewann, war sein heutiger "Schüler" Matthew Solomon gerade einmal zwei Jahre alt. Solomon begann seine Karriere im Kart- und Formelsport und bereitete sich mit intensiven Testfahrten auf dem Lausitzring auf sein Debüt im Renn-Flügeltürer vor.
 
 
Das Rennwochenende der GT Asia Series in Zhuhai hatte eine besondere Bedeutung für Mercedes-AMG und die Entwicklung des Motorsports in China: Es war der erfolgreiche Startschuss für das AMG Customer Sports Programm auf dem chinesischen Markt. Seit dem Beginn des Programms im Jahr 2010 gewannen AMG Kundenteams mit dem Renn-Flügeltürer weltweit mehr als 100 Rennen. In der Kundensport-Saison 2013 gewann der SLS AMG GT3 den "Grand Slam" der GT3-Langstreckenklassiker mit Siegen bei den 24-Stunden-Rennen in Dubai, auf dem Nürburgring und in Spa-Francorchamps sowie beim 12-Stunden-Rennen in Bathurst. AMG Kundensport-Junior Maximilian Buhk feierte zudem den Meistertitel in der Blancpain Endurance Serie. Als Belohnung für ihre Leistungen im Rahmen des Kundensportprogramms durften Buhk und sein ADAC GT Masters-Teamkollege Maximilian Götz auf dem Lausitzring eine DTM Mercedes AMG C-Klasse testen.
 
 
Mika Häkkinen:
"Es war schön, die gewachsene Begeisterung für den Motorsport in China zu erleben. Die Rennen waren äußerst spannend und ich bin stolz, dass wir im ersten Rennen des AMG Kundensportprogramms in China direkt den ersten Sieg erzielen konnten. Das Team Erebus Motorsport hat mir die Eingewöhnung sehr einfach gemacht und ich habe mich im Cockpit des Flügeltürers sofort wieder wohl gefühlt. Matthew ist ein fantastischer und talentierter Junge. Es war mir wirklich eine Freude, ihm mit Ratschlägen zur Seite zu stehen und zu sehen, wie schnell er das Gelernte im Umgang mit den Ingenieuren und natürlich auch am Lenkrad umsetzen konnte. Sein Überholmanöver im Kampf um die Führung im ersten Rennen war großartig. Wenn er in seiner Entwicklung so weiter macht, wird er sicher noch viele Erfolge feiern können."
 
 
Matthew Solomon:
"Es war mir eine große Ehre, gemeinsam mit einem Formel 1-Doppelweltmeister und einer Motorsport-Legende wie Mika fahren zu dürfen. Früher habe ich Mika im Fernsehen Rennen fahren sehen und eine meiner lebhaftesten Erinnerungen an seine Karriere ist sein Überholmanöver gegen Michael Schumacher und Ricardo Zonta in Spa-Francorchamps 2000. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und ich habe an diesem Wochenende unglaublich viel von ihm gelernt. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit Mika über das Setup und den Rennsport im Allgemeinen zu fachsimpeln. Das hilft mir sehr in meiner Entwicklung als Rennfahrer und für meine zukünftige Karriere."
 
 
Uli Fritz, Leiter AMG Kundensport:
"Das war ein Einstand nach Maß für das AMG Kundensportprogramm in der GT Asia Series. Meine Glückwünsche gelten natürlich den Fahrern Mika Häkkinen, Matthew Solomon und Lance David Arnold sowie unserem Customer Sports Team Erebus Motorsport. Diese Erfolge reihen sich in ein äußerst erfolgreiches Kundensport-Jahr für Mercedes-AMG ein, in dem unsere Kundenteams unter anderem den "Grand Slam" der GT3-Langstreckenklassiker gewonnen haben. An diesem Wochenende hat der SLS AMG GT3 nun auch in China, einem der wichtigsten Märkte für Mercedes-AMG, auf die Siegerstraße gefunden. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir diese Erfolge in Zukunft mit weiteren Kundensporteinsätzen in China fortsetzen könnten."

 

Quelle: Daimler AG