News

30.01.2017

Customer Sports: 24-Stunden-Rennen Daytona

Podiumserfolg bei IMSA-Debüt in Daytona


Daytona - Nur zwei Wochen nach dem 24-Stunden-Rennen von Dubai stand für Mercedes-AMG Motorsport bereits der nächste Langstreckenklassiker im Rennkalender 2017 auf dem Programm: die Rolex 24 At Daytona. Mit dem Start beim prestigeträchtigen Rennen in Florida, USA, läutet Mercedes-AMG Customer Sports eine neue Ära ein: den Einstieg in die IMSA WeatherTech SportsCar Serie. Drei Mercedes-AMG GT3 kämpften bei der 55. Auflage auf dem traditionsreichen Daytona International Speedway um den möglichen Sieg in der GTD-Klasse, in der Fahrzeuge nach dem internationalen GT3-Reglement startberechtigt sind. Bei äußerst schwierigen, wechselhaften Wetterverhältnissen, erreichte Riley Motorsports – Team AMG einen Einstieg nach Maß und belegte den dritten Rang in der mit 27 Startern am stärksten besetzten Klasse. In der Gesamtwertung des 55 Teilnehmer starken Feldes landete das US-Team auf Rang 20. Das Fahrer-Quartett um Adam Christodoulou, Mario Farnbacher, Jeroen Bleekemolen und Ben Keating ging von Position 19 ins Rennen. Kontinuierlich konnte sich der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 33 nach vorne arbeiten und erreichte mit Jeroen Bleekemolen am Steuer nach sechs Stunden erstmals die Top-3. Trotz der widrigen und wechselhaften Wetterbedingungen zeigten alle vier Fahrer eine konstante und fehlerfreie Leistung. Auch die Rennstrategie sowie die perfekten Boxenstopps der Crew des erfahrenen Riley-Teams trugen zu Positionsverbesserungen bei. Dadurch konnte sich das AMG Performance Team in einem überaus spannenden und von Führungswechseln geprägten Rennen in der Spitzengruppe etablieren. Nach insgesamt 634 Runden überquerte der Mercedes-AMG GT3 #33 als Dritter die Ziellinie und sorgte somit für einen erfolgreichen IMSA-Einstand für Mercedes-AMG Motorsport. 

 

Aussichtsreich lagen auch die beiden weiteren Mercedes-AMG GT3 im Rennen: Als erstes Team erreichte SunEnergy1 Racing mit dem Mercedes-AMG GT3 #75 die Top-10. Boris Said (USA) sorgte bereits beim Start für spektakuläre Überholmanöver. Das Team um DTM-Pilot Maro Engel (GER), Tristan Vautier (FRA), Kenny Habul (AUS) und Boris Said hatte jedoch Pech und verlor durch einen unglücklichen Boxenstopp sowie leichten Kollisionen in der Nacht den Anschluss an die Spitze.

 

Die ersten IMSA-Führungskilometer für Mercedes-AMG Motorsport sammelte Riley Motorsports – WeatherTech Racing im Mercedes-AMG GT3 #50. Jedoch hatten auch AMG Fahrer Thomas Jäger (GER), Cooper MacNeil (USA), Gunnar Jeannette (USA) und Shane van Gisbergen (NZL) nicht das notwendige Renn-Glück auf ihrer Seite. Der Neuseeländer van Gisbergen führte bei strömendem Regen nach 5,5 Stunden erstmals das GTD-Feld an. Allerdings sorgte ein Reifenschaden kurz darauf für einen größeren Zeitverlust. Nachdem sich das Fahrer-Quartett wieder nach vorne gearbeitet hatte, wurde die Startnummer 50 in der Nacht ein Opfer der extrem nassen und schwierigen Streckenbedingungen. Ein Ausrutscher mit folgendem Mauerkontakt hatte zwar keine schwerwiegenden Folgen, machte ein Weiterfahren jedoch unmöglich.

 

Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH: „Der Podiumserfolg beim 24-Stunden-Rennen in Daytona, dazu mit so vielen Führungskilometern ist ein äußerst erfreulicher Einstand in unser Nordamerika-Programm mit dem Mercedes-AMG GT3. Wir haben in Daytona viele Erfahrungen gesammelt und bereits beim Auftakt wichtige Punkte für die Meisterschaft 2017 einfahren können. Gratulation an Riley Motorsports – Team AMG, die, ebenso natürlich wie die Fahrer, eine tolle Leistung gezeigt haben. Aber auch unsere beiden anderen Kundensportteams, WeatherTech Racing und SunEnergy1 Racing, haben uns hervorragend vertreten. Wir freuen uns auf eine tolle Saison 2017.“

 

Adam Christodoulou, Riley Motorsports – Team AMG #33: „Die letzten Runden an der Box zu stehen waren schrecklich. Ich war so nervös. Aber wir haben es geschafft, wir sind auf dem Podest. Vielen Dank an Mercedes-AMG und Riley Motorsports, beide haben hervorragende Arbeit geleistet und ich hatte sensationelle Teamkollegen. Wir haben gekämpft und es hat richtig Spaß gemacht. Ich bin sehr stolz auf uns.“

 

Mario Farnbacher, Riley Motorsports – Team AMG #33: „Es war ein hartes Rennen. Die Witterungsbedingungen waren extrem schwierig. Es war besonders in der Nacht bei dem Regen eine große Herausforderung das Auto auf der Strecke zu halten und in keine Kollisionen zu geraten. Jeder Fahrer von uns hat das hervorragend bewerkstelligt. Leider hat es nicht für ganz vorne gereicht, aber wir sind super glücklich mit dem dritten Platz.“

 

Jeroen Bleekemolen, Riley Motorsports – Team AMG #33: „Es war sehr aufregend und wir wussten, dass wir hart kämpfen müssen. In Daytona ist Topspeed sehr wichtig und da waren wir nicht die schnellsten. Aber wir haben alle eine sensationelle Leistung gezeigt und sogar lange geführt. Deswegen bin ich auch ein wenig enttäuscht, weil ich will immer gewinnen. Mit dem dritten Platz können wir natürlich glücklich abreisen.“

 

Maro Engel, SunEnergy1 Racing #75: „Es war natürlich toll und eine Ehre beim Debüt von Mercedes-AMG in Daytona dabei gewesen zu sein. Das Team hat das Auto sehr gut vorbereitet und wir konnten die Pace in der Klasse mitgehen. Leider hatten wir etwas Pech beim Boxenstopp und in der Nacht die ein oder andere Berührung. Somit waren wir abgeschlagen. Ohne Glück hast du bei einem 24-Stunden-Rennen einfach keine Chance. Umso mehr freut es mich, dass zumindest ein Mercedes-AMG GT3 auf dem Podium steht. Glückwunsch an Riley Motorsports – Team AMG zum dritten Platz.“

 

Thomas Jäger, Riley Motorsports – WeatherTech Racing #50: „Man hat gesehen, dass wir bezüglich der BoP sicherlich nicht bevorteilt waren. Uns fehlte leider die Höchstgeschwindigkeit. Aber das Rennen hat auch gezeigt, dass auf den Mercedes-AMG GT3 absolut Verlass ist. Das Auto war konkurrenzfähig und wir konnten problemlos in der Spitzengruppe mitfahren. Nachts waren die Bedingungen extrem schwierig und da kann so ein Ausrutscher immer passieren. Schade, aber so ist der Rennsport. Sonst hätten wir um den Sieg mitfahren können.“

 

 

Quelle: Daimler AG